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Interessant auch ein Blick auf die Unternehmens- und Vermögenseinkommen aus der Verteilungsrechnung des BIPs. Während die nominalen Arbeitnehmerentgelte in Q1 2011 um -10,76% zum Vorjahresquartal einbrachen, sanken die nominalen Unternehmens- und Vermögenseinkommen nur um -1,04%. Ein regelrechter Skandal bzw. ein deutlicher Hinweis auf die extreme Verteilung der Einkommen und Vermögen in Griechenland liefert die Summe der Unternehmens- und Vermögenseinkommen. Sie betrug in Q1 2011 hohe saisonbereinigte 30,219 Mrd. Euro und lag damit gravierend höher, als die Summe der breiten Arbeitnehmerentgelte mit saisonbereinigten nominalen 19,432 Mrd. Euro. Griechenlands Unternehmens- und Vermögenseinkommen betrugen beachtliche 54,41% des nominalen BIPs in Q1 2011, dagegen weisen sich die deutschen Unternehmens- und Vermögenseinkommen (173,77 Mrd. Euro in Q1 2011) mit 27,07% des nominalen BIPs regelrecht bescheiden aus. Mit diesen Daten, ist ein Ansatzpunkt wo das Geld zur Bewältigung der Krise in Griechenland einzuholen wäre, klar adressiert.
querschuesse